Partnerschaftsgottesdienst am 5. September 2026

Partnerschaft Mwanga
Bildrechte Tillmann

Im ehemaligen Dekanatsbezirk Pegnitz hat sich seit 2018 eine Partnerschaft mit der Diözese Mwanga in Tansania entwickelt - aus der Taufe gehoben durch sehr engagierte Menschen in beiden kirchlichen Distrikten. Da waren Bischof Chediel Sendoro in Tansania und Peter Eisenhuth mit Pfarrer Weißmann bei uns vor Ort, denen dieses Projekt sehr am Herzen lag. Gemeinsam haben sie mit viel Engagement und Leidenschaft diese Verbindung gegründet, was in der Folge zu einem regen gegenseitigen Austausch und Besuch der Partnerregionen führte. 
Das wurde im Partnerschaftsgottesdienst am 5. September 2026 auf verschiedenste Weise gewürdigt. Pfarrer Michael Herán begrüßte in der Auerbacher Christuskirche die Anwesenden zu diesem besonderen Gottesdienst. Dekan Jürgen Hacker würdigte die segensreiche Arbeit der Verantwortlichen und hob hervor, wie wichtig das Zusammenstehen in der Glaubensgemeinschaft rund um den Erdball ist. Auch wenn hierzulande die Mitgliederzahlen schwinden, so ist das doch nicht der Trend weltweit, weil die Christengemeinschaft da stetig wächst. Das konnten auch die Teilnehmenden der verschiedenen Reisegruppen nach Tansania immer wieder auf sehr eindrucksvolle Weise spüren. Das macht diese Partnerschaft auch so besonders, weil sie von Anbeginn auf Augenhöhe geführt wurde und nicht dem althergebrachten Modell von Entwicklungshilfe folgte. 

Verabschiedung Tillmann und Eisenhuth
Bildrechte Tillmann

Dekan Hacker hob das im Besonderen hervor und entließ mit Dankesworten und einem Segen die bisherigen Beauftragten - Pfarrer Michael Herán und Peter Eisenhuth -  aus ihren Funktionen. 

Die neuen zuständigen Verantwortlichen - Pfarrer Klaus Tillmann und Katrin Schmidt – wurden herzlich willkommen geheißen. Mit dem Segen Gottes für eine erfolgreiche gegenseitig befruchtende Arbeit wurden die Beauftragungen in würdigem Rahmen übergeben.
Schließlich rundete Pfarrer Klaus Tillmann den Gottesdienst mit seiner Predigt zu Psalm 67 sehr eindrucksvoll ab. Er erläuterte dabei, dass Gottes Segen für das eigene Volk kein Selbstzweck ist, sondern der Startpunkt für Gottes Segen für alle Völker. Wenn Gott sein Volk segnet, wird seine Liebe und Gerechtigkeit auf der ganzen Erde sichtbar, damit am Ende alle Nationen ihn gemeinsam preisen. Aus Gottes bedingungsloser Liebe erwächst seine ausgleichende Gerechtigkeit für alle Menschen. Dies führt bei den Völkern zu tiefer Dankbarkeit, die sich schließlich in weltweitem Segen für die gesamte Schöpfung erfüllt - so Pfarrer Tillmann. Gott wendet sich den Menschen gnädig und freundlich zu, sein „Angesicht leuchtet“. Seine Liebe ist das Fundament. Diese Liebe zeigt sich darin, dass er alle Nationen gerecht leitet, die Völker fair richtet und die Schwachen schützt. Die Völker erkennen dieses Handeln. Daraus erwächst ihre Dankbarkeit gegenüber Gott für seine Führung und die Gaben der Erde. Aus diesem gemeinsamen Dank entsteht neuer, globaler Segen, der bis an die äußersten Enden der Erde reicht.
Was für ein schöner bildhafter Kreis, der seinen Eingang im Wirken für die Partnerschaftssache finden kann.
Mungu akubariki - Gott segne dich!

Katrin Schmidt, Partnerschaftsbeauftragte
(KH)