... auf den Seiten des Evangelisch-Lutherischen Dekanats Bayreuth!
Seit der Vereinigung der beiden ehemaligen Dekanatsbezirke Bayreuth-Bad Berneck und Pegnitz zum 1.1.2025 ist der neue Dekanatsbezirk Bayreuth ungefähr identisch mit dem Landkreis gleichen Namens.
Er umfasst nunmehr 53 Kirchengemeinden vom Fichtelgebirge im Norden bis zur Fränkischen Schweiz im Süden. Knapp 74.000 evangelische Christinnen und Christen leben hier ...
Die Stadtkirchengemeinde und Dekan Jürgen Hacker laden auch in diesem Jahr wieder zu einem besonderen Gottesdienst zur Festspielzeit in die Bayreuther Stadtkirche ein.
Im Mittelpunkt stehen in diesem Jahr Beethovens 9. Sinfonie und Schillers „Ode an die Freude“ – passend zum 150. Jubiläum der Richard-Wagner-Festspiele.
Dekan Jürgen Hacker beleuchtet in seiner Predigt Anknüpfungspunkte und Unterschiede zwischen „Freude, schöner Götterfunken“ und die Freude der christlichen Botschaft.
Die TelefonSeelsorge Ostoberfranken wurde im Juli in Bayreuth von der Versicherungskammer Stiftung mit dem Ehrenamtspreis 2026 für den Regierungsbezirk Oberfranken ausgezeichnet. Knapp 30 ehrenamtliche Organisationen hatten sich um den Preis zum Motto: "Ehrenamt zeitgemäß gestalten - Offen für Neues, stark im Miteinander" beworben.
Im ehemaligen Dekanatsbezirk Pegnitz hat sich seit 2018 eine Partnerschaft mit der Diözese Mwanga in Tansania entwickelt - aus der Taufe gehoben durch sehr engagierte Menschen in beiden kirchlichen Distrikten. Da waren Bischof Chediel Sendoro in Tansania und Peter Eisenhuth mit Pfarrer Weißmann bei uns vor Ort, denen dieses Projekt sehr am Herzen lag. Gemeinsam haben sie mit viel Engagement und Leidenschaft diese Verbindung gegründet, was in der Folge zu einem regen gegenseitigen Austausch und Besuch der Partnerregionen führte.
Das wurde im Partnerschaftsgottesdienst am 5. September 2026 auf verschiedenste Weise gewürdigt. Pfarrer Michael Herán begrüßte in der Auerbacher Christuskirche die Anwesenden zu diesem besonderen Gottesdienst. Dekan Jürgen Hacker würdigte die segensreiche Arbeit der Verantwortlichen und hob hervor, wie wichtig das Zusammenstehen in der Glaubensgemeinschaft rund um den Erdball ist. Auch wenn hierzulande die Mitgliederzahlen schwinden, so ist das doch nicht der Trend weltweit, weil die Christengemeinschaft da stetig wächst. Das konnten auch die Teilnehmenden der verschiedenen Reisegruppen nach Tansania immer wieder auf sehr eindrucksvolle Weise spüren. Das macht diese Partnerschaft auch so besonders, weil sie von Anbeginn auf Augenhöhe geführt wurde und nicht dem althergebrachten Modell von Entwicklungshilfe folgte.
Dekan Hacker hob das im Besonderen hervor und entließ mit Dankesworten und einem Segen die bisherigen Beauftragten - Pfarrer Michael Herán und Peter Eisenhuth - aus ihren Funktionen.
Die neuen zuständigen Verantwortlichen - Pfarrer Klaus Tillmann und Katrin Schmidt – wurden herzlich willkommen geheißen. Mit dem Segen Gottes für eine erfolgreiche gegenseitig befruchtende Arbeit wurden die Beauftragungen in würdigem Rahmen übergeben.
Schließlich rundete Pfarrer Klaus Tillmann den Gottesdienst mit seiner Predigt zu Psalm 67 sehr eindrucksvoll ab. Er erläuterte dabei, dass Gottes Segen für das eigene Volk kein Selbstzweck ist, sondern der Startpunkt für Gottes Segen für alle Völker. Wenn Gott sein Volk segnet, wird seine Liebe und Gerechtigkeit auf der ganzen Erde sichtbar, damit am Ende alle Nationen ihn gemeinsam preisen. Aus Gottes bedingungsloser Liebe erwächst seine ausgleichende Gerechtigkeit für alle Menschen. Dies führt bei den Völkern zu tiefer Dankbarkeit, die sich schließlich in weltweitem Segen für die gesamte Schöpfung erfüllt - so Pfarrer Tillmann. Gott wendet sich den Menschen gnädig und freundlich zu, sein „Angesicht leuchtet“. Seine Liebe ist das Fundament. Diese Liebe zeigt sich darin, dass er alle Nationen gerecht leitet, die Völker fair richtet und die Schwachen schützt. Die Völker erkennen dieses Handeln. Daraus erwächst ihre Dankbarkeit gegenüber Gott für seine Führung und die Gaben der Erde. Aus diesem gemeinsamen Dank entsteht neuer, globaler Segen, der bis an die äußersten Enden der Erde reicht.
Was für ein schöner bildhafter Kreis, der seinen Eingang im Wirken für die Partnerschaftssache finden kann.
Mungu akubariki - Gott segne dich!
Katrin Schmidt, Partnerschaftsbeauftragte
(KH)
Wie können Beschwerden ernsthaft, transparent und verlässlich bearbeitet werden? Mit dieser Frage beschäftigten sich Mitglieder des Interventionsteams, Ansprechpersonen sowie Seniorinnen und Senioren des Pfarrkapitels bei einer Fortbildung zum Beschwerdemanagement am 9. Juni 2026 im Dekanatsbezirk Bayreuth.
Die Ausbildung zur Religionspädagogin, zum Religionspädagogen begann 1972 in zwei Studiengängen, seit 1981 nur noch in München und seit dem Umzug 1998 in Nürnberg an der Ev. Hochschule. Seither haben weit über 1500 junge Menschen das Studium abgeschlossen. Aktuell sind 600 Relpäds in der ELKB im aktiven Dienst, davon ca. 480 im Religionsunterricht an Grund-, Mittel-, Förder- und Berufsschulen, wenn nötig auch an weiterführenden Schulen oder Fachschulen.




